Fashion

Karl Lagerfeld: „Wenn ich Russin wäre, würde ich Lesbe werden“

Modedesigner Lagerfeld hat seinem zügellosen Mundwerk wieder einmal freien Lauf gelassen. Als Gast-Chefredakteur einer russischen Zeitung stellte er die Behauptung auf, die Männer des Landes seien sehr hässlich.

Karl Lagerfeld tritt bei den russischen Männern voll ins Fettnäpfchen. (Foto: Siebbi/Flickr)

Karl Lagerfeld tritt bei den russischen Männern voll ins Fettnäpfchen. (Foto: Siebbi/Flickr)

Der berühmte deutsche Modeschöpfer versuchte sich vergangene Woche als Blattmacher der Moskauer Ausgabe von „Metro“, Gratiszeitung einer schwedischen Mediengesellschaft, die in 21 Ländern erscheint. Dies nahm er zum Anlass, die russischen Frauen als die Schönsten der ganzen Welt zu bezeichnen. An den Herren der Schöpfung allerdings ließ er kein gutes Haar. Diese seien so hässlich, dass er lesbisch werden würde, wenn er eine Russin wäre.

Seine Äußerungen mögen nicht jedem schmecken – die russischen Männer fühlen sich berechtigt beleidigt – sie fallen jedoch unter den Schutz der Pressefreiheit. Und immerhin ließ sich Lagerfeld dazu herab, uns ein paar hübsche Ausnahmen zu gönnen: Vladislav Doronin, erfolgreicher Unternehmer und Freund von Naomi Campbell, besser bekannt unter dem Spitznamen „Russlands Donald Trump“, und der russische Premier, der auf der Liste nicht fehlen dürfte. Für sein Alter sehe Putin ganz fit aus, äußerte er.

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